MikroTik-Router bringen keinen DynDNS2-Client mit – die IP-Cloud-Funktion spricht nur MikroTiks eigenen Dienst. Mit einem kleinen RouterOS-Skript und dem Scheduler ruft dein Router das Update bei DNS Beacon trotzdem selbst auf und bleibt unter einem festen Hostnamen erreichbar, auch wenn sich die WAN-IP ändert. So richtest du es ein.
System → Scripts und System → Scheduler (WinBox oder Terminal)
RouterOS hat keinen eingebauten DynDNS2-Client – IP Cloud spricht nur MikroTiks eigenen Dienst. Deshalb übernimmt ein Zwei-Zeilen-Skript das Update: Zeile 1 liest die IP des WAN-Interfaces, Zeile 2 ruft /nic/update per /tool fetch mit HTTP-Basic-Auth auf und schreibt die Antwort ins Log. Bei DSL/PPPoE heißt das WAN-Interface meist pppoe-out1. Hinter CGNAT/DS-Lite ist die WAN-IP privat und per IPv4 ohnehin nicht erreichbar – dann stattdessen myipv6 mit der globalen IPv6-Adresse senden. Gilt für RouterOS 7 (und 6.45+).
Die Werte oben aktualisieren die IPv4-Adresse (A-Record) – der Normalfall an Anschlüssen mit eigener öffentlicher IPv4. Für IPv6 (AAAA-Record) schickt das Gerät zusätzlich oder stattdessen den Parameter &myipv6=<IPv6>. Wie das bei diesem Gerät geht, steht in der Zeile „IPv6“ der Tabelle.
DS-Lite oder CGNAT (viele Kabel- und Glasfaseranschlüsse): Der Router hat dann keine öffentliche IPv4, und eine private WAN-Adresse lehnt der Dienst mit „abuse“ ab. Sende in dem Fall nur myipv6 – oder nutze den DNS-Beacon-Client direkt auf dem Zielgerät, der beide Adressfamilien selbst erkennt.
Lege ein kostenloses DNS-Beacon-Konto an, füge einen Hostnamen hinzu und erzeuge einen API-Schlüssel – danach kannst du die Einrichtung oben abschließen.
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